Neue Vogelkönige in Frauenaurach

Willi Rottmann löst Ehefrau Sabine ab, Eva Rottmann ist erneut Jungvogelkönigin

Sabine Rottmann, 1. Schützenmeisterin und scheidende Vogelkönigin (li.) gratuliert dem Gewinner der Hochzeitscheibe Thomas Böhnlein, daneben Willi Rottmann, neuer Vogelkönig und Eva Rottmann, neue „alte“ Jungvogelkönigin

Das schönste Fest im Jahr der Schützengesellschaft Frauenaurach, einem sehr alten Verein, der bis ins 17. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist, ist immer das Vogelkönigschießen am 1. Mai. Viele Mitglieder und Gäste waren ins Schießhaus gekommen. Seitdem auch die Gäste mit auf den Vogel schießen dürfen, nur eben nicht auf den Steiß, sind alle gebannt bei der Sache.

Ludwig Strattner und Alexander Jäger eröffneten das Fest feierlich mit Böllerschüssen aus Kanone und Böller. Erste Schützenmeisterin Sabine Rottmann freute sich, dass viele geladene Gäste und Mitglieder gekommen waren, unter anderem auch die Ehrengäste, der 1. Gauschützenmeister Robert Adler mit Familie, Eugen Stangl vom Patenverein Tell Uttenreuth und die Ortsringvorsitzende Kristina Kunz mit Ehemann Matthias.

 

Den ersten Schuss auf den Vogel des Jahres 2018 gaben Mutter Sabine und Tochter Eva gemeinsam auf dem Kopf ab. Andreas Jäger trennte dann das Teil nach 76 Schuss ab. Peter Barnitzki, einem Gast, gelang es gleich, zwei Teile nacheinander zu ergattern. Er schoss das Zepter nach 54 Schuss und den Reichsapfel nach 32 Schuss ab. Der linke Flügel ging an Willi Rottmann nach weiteren 56 Schuss, der rechte Flügel ging an Georg Todt (SSG Erlangen-Büchenbach) nach weiteren 39 Schuss. Auf den Steiß schossen dann so viele Mitglieder um die Vogelkönigswürde wie lange nicht mehr. Letztendlich konnte aber Willi Rottmann das Rennen für sich entscheiden. Der Steiß fiel nach 84 Schuss und er wurde neuer Vogelkönig.

Tochter Eva entschied den Verbleib der Vogelkönigswürde bei sich durch einen sagenhaften Tiefschuss. Sie schoss einen 57 Teiler. Dieser Schuss ist ein richtiges „Blattl“ wie wir Schützen sagen, also ein richtig guter mittiger 10-er.

Mit der Vogelkönigswürde war es aber noch nicht genug, Willi Rottmann gewann außerdem noch den Heinz Grimm Pokal und den Kurt Bauer Gedächtnis Pokal. Die von Sabine und Willi Rottmann gestiftete Hochzeitscheibe ging in diesem Jahr an ein neues Mitglied. Thomas Böhnlein gewann hier die kombinierte Punkte und Tiefschusswertung. Insgesamt vier neue Mitglieder traten an diesem Tag der SG Frauenaurach bei, eine wunderbarer Nebeneffekt eines gelungenen Fests.

Eine Fotogalerie folgt in Kürze.

Vogelkönigschiessen 2017

Neue Majestäten bei den Schützen in Frauenaurach

von links nach rechts:
Hans Heller, Willi (Mfr. Bundeskönig) und Sabine (Vogelkönigin) Rottmann, Harald Popp (Ex-Vogelkönig), Sebastian Jäger (Ex-Jungvogelkönig), Eva Rottmann (Jungvogelkönigin) und Alexander Jäger (Vorstand).

Mutter Sabine und Tochter Eva Rottmann tragen jetzt die Kette

Braumeister Hans Heller schießt Pokal

Das Highlight der Frauenauracher Schützen ist jedes Jahr das Vogelkönigschießen. Die eigens von Alexander Jäger (Vorstand) liebevoll gefertigten und bemalten Sperrholzvögel werden mit dem Luftgewehr auf 10 Meter beschossen. Hieran haben sowohl die Erwachsenen als auch die Jugend großen Spaß.

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Vogelkönigschiessen 2016

Neue Majestäten in Frauenaurach
Harald Popp ist neuer Vogelkönig

von links nach rechts:
Willi Rottmann, Alexander Jäger (scheidender Vogelkönig), Sabine Rottmann, Harald Popp (Vogelkönig), Eva Rottmann (scheidende Jungvogelkönigin), Sebastian Jäger (Jungvogelkönig)

Sichtlich Spaß am Beschuss des Sperrholzvogels hatten Gäste und Mitglieder. Patrick Shaffer gewann den Kopf und den linken Flügel, Thomas Böhnlein schoss das Zepter ab, Willi Rottmann den Reichsapfel und den rechten Flügel. Der Steiß fiel nach dem 283. Schuss bei Harald Popp.

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Vogelkönigschiessen 2014

Neue Vogelkönige in Frauenaurach

Willi Rottmann wird Vogelkönig, Tochter Eva Rottmann verteidigt ihren Titel erneut

von links nach rechts:
Hans Heller, Sabine Rottmann, Willi Rottmann, Eva Rottmann, Alexander Jäger

Erfreulicherweise nahmen in diesem Jahr immerhin ein Drittel der Mitglieder am Schießen auf den Holzvogel teil. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als nur der Jungvogelkönig ermittelt werden konnte, stehen für 2014 zwei neue Majestäten fest „Wir sind froh, dass unsere Tradition nicht ausstirbt“, freut sich Alexander Jäger, Vorstand der Frauenauracher Schützen.

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Schützenfest 2011

Rudolf Haberfellner aus Buch hält Schützenfest in Frauenaurach
Ehrenscheibe wird mit dem Kleinkaliber-Gewehr aufgelegt herausgeschossen

von links nach rechts:
Der 1. Vorsitzende Konrad Friedrich gratuliert dem Gewinner der Scheibe Ludwig Strattner. Rudolf Haberfellner präsentiert seine Scheibe zusammen mit seinem Enkel Sebastian Jäger, dem Zieler. Eva Maria Rottmann, Jungvogelkönigin, und Horst Tentschert, Vogelkönig, gratulieren ebenfalls

Der Höhepunkt im Leben eines Ehrenschützenmeisters ist das Schützenfest. Rudolf Haberfellner aus Buch bei Gremsdorf, der aktiv in der Vorstandschaft als Kassier mitarbeitet, weiß, wie man ein Schützenfest hält, bekleidet er dieses Amt doch schon zum zweiten Mal. Normalerweise sehen die Vereinsstatuten vor, dass jedes Mitglied einmal im Schützenleben Ehrenschützenmeister wird. Wegen der schwindenden Mitgliederzahlen, die Schützengesellschaft Frauenaurach zählt nur noch 31 Mitglieder, hat sich Rudolf Haberfellner bereit erklärt, ein zweites Mal für den Verein zu repräsentieren, um so die langjährige Tradition der Schützenfeste aufrechtzuerhalten.

Eröffnet wurde das Fest mit drei Böllerschüssen aus der von Ludwig Strattner selbst gebauten Kanone und einem Umzug durch Frauenaurach ins Schießhaus, der von der Aurachtaler Jugendmusikkapelle angeführt wurde. Eigens zu diesem Anlass überraschte der Ehrenschützenmeister mit einer Tradition von Anno Dazumal, dem Zieler. Er ließ hierzu eine Original Zieler Uniform nachschneidern, die sein Enkel Sebastian mit großem Stolz für seinen Opa trug. Der Zieler war damals ein wichtiger Bestandteil im Schützenleben. Er zeigte mit einem Zeigestock jeden abgegebenen Schuss an, denn man verfügte damals nicht über elektrische oder elektronische Schießanlagen und ein Fernrohr hatte auch nicht jeder. Selbstverständlich musste sich der Zieler während des Schießens an einem sicheren Ort aufhalten, er trat erst nach dem abgegebenen Schuss aus sicherer Entfernung auf den Plan. Unser Zieler hatte selbstverständlich nur noch repräsentative Aufgaben.

Eine Besonderheit in diesem Jahr war das Herausschießen der Scheibe mit dem aufgelegten Kleinkalibergewehr. Jeder Schütze gab einen Schuss direkt auf die Scheibe ab, auf der vorher jeweils ein neuer Papierspiegel fixiert wurde, der nach jeder Schussabgabe wieder entfernt wurde, um so den Gewinner exakt bestimmen zu können. Den besten Schuss gab in diesem Jahr Ludwig Strattner ab. Leider standen keine 100 oder 200jährigen Scheiben zum Herausschießen zur Verfügung. Viele Scheiben waren während der Kriegszeiten verloren gegangen.

Vogelkönigschiessen 2011

Neue Vogelkönige der SG Frauenaurach

von links nach rechts:
Thomas Blösch, Willi Rottmann, Eva Maria Rottmann, Hans Heller, Horst Tentschert, Christoph Blösch, Konrad Friedrich, Sabine Rottmann

Nach der traditionellen Eröffnung des Vogelkönigschießens mit Böllerschüssen ging es gleich zur Sache.

„Mama, ich bin wieder Jungvogelkönigin“, freut sich Eva Maria Rottmann schon das dritte Jahr hintereinander über den besten Schuss, den sie mit einem 203-Teiler sicher ins Zentrum traf. Da das Schießen für Kinder mit dem Luftgewehr erst ab 12 Jahren ohne Ausnahmegenehmigung möglich ist, wurde auch in diesem Jahr der Jungvogelkönig erneut mit dem Lichtgewehr ermittelt.

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